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Alte Muster durchbrechen: Wege zu mehr Selbstbestimmung und innerer Freiheit“

Aktualisiert: 29. Nov. 2024

Freiheit oder Fesseln? Wie wir uns unbewusst in Abhängigkeiten verstricken – und wie wir uns davon lösen können


Jeder von uns hat dieses innere Verlangen nach Freiheit. Wir wollen unser eigenes Leben bestimmen, nach unseren Vorstellungen leben und uns nicht von äußeren Umständen einschränken lassen. Doch oft geraten wir in Muster, die uns genau das Gegenteil bringen: Abhängigkeiten, die uns gefangen halten. Und das geschieht oft, ohne dass wir es überhaupt merken. Aber wie kommt es dazu? Und wie können wir bewusst daran arbeiten, diese Ketten zu sprengen?









Was läuft unbewusst ab?


  • Die Suche nach Sicherheit

Tief in uns allen steckt der Wunsch nach Sicherheit und Stabilität. Ob es finanzielle Sicherheit, emotionale Geborgenheit oder die Stabilität von Routinen ist – unser Gehirn strebt immer danach, bekannte Wege zu gehen. Diese Muster geben uns ein Gefühl von Kontrolle, auch wenn sie uns manchmal einschränken. Dabei kann Sicherheit zur Falle werden, wenn sie uns in eine Komfortzone drängt, in der Wachstum und Veränderung kaum noch Raum finden.


Beispiel: Du hast einen Job, der dir Sicherheit gibt, aber keine Freude. Doch der Gedanke, etwas Neues zu wagen, ist mit Angst verbunden, und so bleibst du in der Situation, obwohl du dir eigentlich mehr Erfüllung wünschst.


  • Die Angst vor dem Unbekannten

Unbewusst vermeiden wir oft Risiken, weil wir Angst vor dem Unbekannten haben. Das führt dazu, dass wir uns an vertrauten Dingen oder Menschen festhalten, selbst wenn diese uns nicht mehr guttun. Diese Angst kann uns blockieren, mutige Entscheidungen zu treffen und uns weiterzuentwickeln.


Beispiel: Du bleibst in einer Freundschaft oder Beziehung, die längst nicht mehr nährend ist, einfach weil du Angst hast, allein zu sein oder nicht zu wissen, was danach kommt.


  • Konditionierungen aus der Vergangenheit

Vieles, was uns heute in Abhängigkeiten hält, hat seine Wurzeln in alten Überzeugungen, die wir schon als Kinder gelernt haben. Vielleicht hast du gelernt, dass du erst dann etwas wert bist, wenn du dich für andere aufopferst, oder dass es sicherer ist, keine großen Träume zu haben, weil du dann weniger enttäuscht wirst. Solche Glaubenssätze können unbewusst zu Fesseln werden.


Beispiel: Du sagst immer wieder "Ja", auch wenn du eigentlich "Nein" sagen möchtest, weil du glaubst, dass du sonst nicht gemocht wirst.


Wie du dich bewusst von diesen Mustern lösen kannst


Und es ist möglich. Diese unbewussten Muster können durch Bewusstsein und kleine, aber mutige Schritte durchbrochen werden. Hier sind ein paar Ansätze, wie du dich befreien kannst:


  • Selbstreflexion: Frage dich "Warum?"

Oft machen wir Dinge, weil wir sie "immer schon so gemacht" haben. Nimm dir bewusst Zeit, um zu hinterfragen, warum du bestimmte Entscheidungen triffst. Willst du wirklich diesen Weg gehen, oder folgst du einem alten Muster? Die ehrliche Beantwortung dieser Frage ist der erste Schritt zur Veränderung.

Beispiel: „Nehmen wir Sabine, die jahrelang in einer Beziehung war, die sie nicht mehr erfüllte. Sie blieb aus Angst, alleine zu sein, und erkannte erst durch bewusstes Hinterfragen ihrer eigenen Bedürfnisse, dass sie sich in einer Abhängigkeit befand...“


  • Angst als Wegweiser nutzen Angst ist kein Feind – sie zeigt uns oft, wo unsere größte Chance für Wachstum liegt. Anstatt die Angst zu vermeiden, nimm sie als Hinweis darauf, wo du mehr Mut brauchst. Kleine Schritte in Richtung des Unbekannten können dir helfen, Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten aufzubauen.


Übung: Notiere dir eine Sache, vor der du Angst hast, und mache einen kleinen, mutigen Schritt in diese Richtung. Du wirst überrascht sein, wie viel Freiheit darin steckt.

  • Grenzen setzen lernen Wenn du immer wieder "Ja" sagst, obwohl du eigentlich "Nein" meinst, schaffst du dir selbst Abhängigkeiten. Lerne, deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und für sie einzustehen. Das bedeutet nicht, egoistisch zu sein – es bedeutet, dich selbst zu respektieren und den Raum für deine eigenen Träume zu schaffen.

  • Neue Routinen erschaffen Gewohnheiten können uns fesseln, aber wir können sie auch nutzen, um Freiheit zu erlangen. Ersetze alte, einschränkende Routinen durch neue, die dich stärken und inspirieren. Das kann eine neue Morgenroutine sein, ein kreatives Hobby oder regelmäßige Zeiten, in denen du dich bewusst mit deinen Träumen und Wünschen auseinandersetzt.

  • Beispiel: „Eine effektive Methode, um sich über eigene Abhängigkeitsmuster bewusst zu werden, ist das tägliche Schreiben. Journaling hilft dir, wiederkehrende Gedankenmuster zu identifizieren und deine Emotionen besser zu verstehen. Nimm dir jeden Morgen oder Abend 10 Minuten Zeit und schreibe über Situationen, in denen du das Gefühl hast, unbewusst 'Ja' gesagt zu haben, obwohl du eigentlich 'Nein' meinst.“

  • Visualisiere dein freies Selbst Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit, um dir vorzustellen, wie es sich anfühlt, wirklich frei zu sein. Wie sieht dein Leben aus, wenn du keine Abhängigkeiten mehr hast? Je klarer du dieses Bild vor Augen hast, desto einfacher wird es, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um es zu verwirklichen.


Motivation für dich:

„Veränderung ist selten einfach, doch es ist der Mut, der dich voranbringt. Jeder noch so kleine Schritt in Richtung Selbstbestimmung zählt und bringt dich näher zu einem Leben, das du wirklich liebst. Es ist wichtig, geduldig mit dir selbst zu sein und Veränderungen schrittweise anzugehen. Du hast die innere Stärke, alte Muster zu durchbrechen und deine Freiheit zu finden. Vertrauen in dich selbst und die Reise, die du begonnen hast – du gestaltest dein Leben, so wie es dir entspricht.“


Beispiel: „Denk daran, Veränderung geschieht nicht über Nacht. Es erfordert Mut und Geduld, aber jeder kleine Schritt in Richtung Freiheit bringt dich näher zu dem Leben, das du dir wünschst. Du hast die Kraft, alte Muster zu durchbrechen und dein Leben so zu gestalten, wie es sich für dich richtig anfühlt.“



Fazit : Freiheit beginnt im Kopf

Es ist völlig normal, dass wir uns unbewusst in Abhängigkeiten verstricken – das tun wir alle. Doch es gibt immer einen Weg hinaus. Indem wir uns unserer Muster bewusst werden, können wir beginnen, sie zu verändern. Und sobald du den ersten Schritt in Richtung Freiheit machst, wirst du spüren, wie viel Kraft in dir steckt.


 
 
 

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