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das unsichtbare korsett - wenn angst dein leben lenkt

Es gibt eine Angst, die so leise ist, dass sie kaum auffällt. Sie tarnt sich als Pflichtbewusstsein, als Verantwortungsgefühl, als Perfektion. Und doch regiert sie: die Angst, nicht mehr alles im Griff zu haben. Die Angst, dass das Kartenhaus zusammenfällt, wenn du einmal loslässt.



Wie du dich davon befreist

Gerade Frauen in der Lebensmitte tragen oft dieses unsichtbare Korsett.


Jahrzehntelang haben sie sich ein Leben aufgebaut, das funktioniert. Beruf, Familie, Alltag – alles organisiert, durchdacht, gehalten. Stabilität um jeden Preis. Aber was, wenn dieser Preis zu hoch ist?


Denn hinter dem Wunsch nach Sicherheit verbirgt sich oft etwas anderes: die Angst. Angst vor Kontrollverlust, vor dem Chaos, vor dem Versagen. Angst, gesehen zu werden in der eigenen Verletzlichkeit. Und auch die Angst, nicht mehr gebraucht zu werden, wenn man nicht mehr "funktioniert".

Doch Angst ist kein Feind. Sie ist ein Bote. Und sie zeigt dir, wo dein System nach Erneuerung ruft.


Woher kommt diese Angst?


  1. Kindheitsprägungen: Wenn du schon als Kind gelernt hast, dass Leistung, Anpassung und Kontrolle Sicherheit geben, wird dieses Muster oft unbewusst weitergelebt. Es war einst sinnvoll, doch heute kann es dich gefangen halten.


  2. Ahninnenlinie: Viele Frauen tragen kollektive Erfahrungen weiter. Unsere Mütter und Grossmütter haben meist überlebt, indem sie stark waren. Gefühle hatten keinen Platz. Verletzlichkeit war ein Risiko.


  3. Gesellschaftliche Konditionierung: Frauen werden oft fürsorglich, stark, funktional erzogen. Doch kaum jemand fragt, wie es hinter der Fassade aussieht. Angst wird unterdrückt, nicht verarbeitet.


Die Folge: Ein Leben im ständigem Alarmzustand

  • Du bist immer erreichbar, kontrollierst jede Kleinigkeit.

  • Du fühlst dich für alles verantwortlich.

  • Du kannst schwer abgeben oder dich fallenlassen.

  • Du funktionierst – aber du fühlst dich leer.


Die Angst hat sich tief verankert. Nicht weil du schwach bist, sondern weil du zu lange stark warst. Es ist kein Zeichen von Versagen, sondern ein Zeichen für innere Erschöpfung.

Angst klopfte an. Vertrauen öffnete. Niemand war da. (Chinesisches Sprichwort)


Hilf dir, dich von dieser Angst zu befreien


  1. Erkenne die Angst als Signal: 

    Angst will dich nicht blockieren, sondern beschützen. Sie zeigt dir, wo es alte Wunden gibt. Wo du dich neu ausrichten darfst.


  2. Verkörpere Sicherheit: 

    Sicherheit entsteht nicht durch Kontrolle im Aussen, sondern durch Verbundenheit im Innern. Spüre deine Füße, deinen Atem. Embodiment übt das Vertrauen in dich selbst.


  3. Falle nicht, sondern lehne dich an: Du musst nicht alles alleine halten. Wähle Beziehungen, Räume und Rituale, die dich tragen.


  4. Tausche Kontrolle gegen Klarheit: 

    Klarheit entsteht, wenn du loslässt, was du nicht mehr brauchst. Beginne mit kleinen Schritten. Nicht alles muss perfekt sein.


  5. Werde zur inneren Autorität:  Es ist Zeit, dir selbst zu vertrauen. Du darfst eigene Entscheidungen treffen, deinem Tempo folgen und deinen eigenen Weg gehen.


Ich habe ein praktisches Journaling entwickelt, welches dich täglich begleitet.


Fazit : Angst verliert ihre Macht, wenn du ihr zuhörst


Die Angst war lange deine stille Begleiterin. Sie hat dich sicher durch manche Lebensphase getragen. Aber jetzt bist du bereit für etwas Neues. Du brauchst keine Kontrolle mehr, um dich sicher zu fühlen.


Du brauchst dich. Dein Vertrauen. Deine innere Führung.


Wenn du der Angst die Hand reichst, anstatt sie zu bekämpfen, wird sie zur Kraft, die dich nach innen führt. Und dort wartet nicht Chaos – sondern Klarheit.


Du hast die Wahl. Dein Leben gehört dir. Also hör auf zu warten – es ist Zeit, es bewusst zu leben!


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